Sonntag, 5. Oktober 2008

Ein Absolut genialer Tag















Leute, das war mit Abstand der genialste Tag in Neuseland! Die letzten Tage ist allgemein einiges passiert. Wie ihr ja schon wisst, sind Juliana und ich nun seit Donnerstag auf Achse und haben uns in unserem 1991 TOYOTA LITACE in Richtung Norden aufgemacht. Es ist wirklich gut unterwegs zu sein. Endlich das, wozu ich hergekommen bin. Einfach in den Tag hinein leben und die Zeit hier geniessen! Es ist wirklich unbeschreiblich, was wir in den paar Tagen, die wir nun unterwegs sind, schon erlebt haben! Eigentlich hatten wir ja vor, mit all den anderen Couchsurferen loszufahren, aber irgendwie habn sich unsere Plaene dann spontan geaendert... wir fuhren noch bei Ben, einem Anderen Traveler von Sylt, vorbei, um meinen iPod abzuholen und nahmen ihn dann gleich mit auf unseren Trip. Er fand dann seinen Platz im Van von Lisa, einer weiteren Travelerin, diesmal aus Oesterreich. So fuhren vier alle dann noch unglaubliche 25 Kilometer zur Matapouri-Bay und machten dort nach einigem Felsenklettern einen wunderschoenen Sit-In am Starnd, mit Lagerfeuer, Bier und allem was dazugehoert. Am naechsten Morgen ging es dann ganz entspannt weiter in Richtung Russel. Auf dem Weg dorthin gab es noch einen ca. halbtaegigen Stop, waerend dem Ben und ich uns im Krebsfangen und Muschelnsammeln versuchten und zumindest in der Muschelsuche recht erfolgreich waren. Und dann ging es weiter. Nach einigen Fotostops erreichten wir dann Russel, welches eher unspektakulaer ist... ausser natuerlich man moechte Tauchen *g* nun ja ich waere zwar gern getaucht, aber dazu fehlt derzeit das Geld. Also ging es dann wieder raus aus Russel und wir machten uns auf die Suche nach einem schoenen Rastplatz in der Naehe. Diesen fanden wir dann in der Te Uenga Bay.
Waerend die beiden Maedels Feuerholz und einen schoenen Platz suchten, bereiteten Ben und ich das Abendessen zu. Eine Art Paeilla mit selbstgefangenen Muschelen, Reis und Gemuese. Nach diesem absoluten Gourmetessen, ging es an den Strand zum Lagerfeuer. Dort verbrachten wir dann fast die gesammte Nacht mit Singen, Geschichten erzaehlen, Wein trinken und In-die-Sterne-schauen!
Am naechsten Tag stand dann ein Turn zum Hokianga Harbour, mit einem Stop bei den heissen Quellen von Ngawarah an. Die Quellen waren grossartig. Sie rochen zwar wie die meissten heissen Quellen nach Schwefel, waren aber unglaublich entspannend und eine sehr willkommene Linderung fuer die vielen Sandflybisse.
Im Hokianga Harbour (oder genauer in Omapere) angekommen, besorgten wir uns noch Nachtisch und eine Flasche Wisky und fuhren zum Scenic Lookout und schlugen dort unser Nachtlager auf. Hier bot sich uns ein einmaliger Sonnenuntergang ueber dem Meer. Die Sonne schien buchstaeblich im Meer zu versinken.
Doch auch dieser schoene Tag ging vorbei und als die Sonne an der Ostkueste aufging, brach der vorerst letzte Tag zusammen mit Ben an. Nocheinmal wollten wir etwas grossartiges unternehmen, bevor wir ihn am Highway 1 absetzen mussten, damit er rechtzeitig zu Hause sein konnte um am naechsten Tag seine Arbeit wieder aufzunhemen. In Neuseeland ist es tatsaechlich nicht sehr schwer, etwas grossartiges zu unternehmen. So fuhren wir dann zu einigen nahegelegenen Wasserfaellen, unter denen wir dann baden, duschen und einen genialen Photoshoot machen konnten! Nachdem alle wieder trockene Sachen anhatten, ging es dann noch eine halbe Stunde auf einer Gravelroad (das sind hier die klassischen Landstrassen, die bei uns allerdings nichtmal als Feldweg durchgehen wuerden) bis zum Highway12 und von dort dann zum Highway1, wo wir Ben schweren Herzens absetzten.
Nun ging es noch den Highway entlang nach Kaitaia und von dort aus dann Waipapakauri-Beach, wo wir dann die anderen Couchsurfer wiedertrafen. Hier wurden wir von Mark und Jessy empfangen, die Hier in einem kleinen Haeuschen mit einem sehr grossen Garten wohnen, in dem wir mit unseren Vans stehen koennen. Von dort aus schreibe ich gerade und komme damit zum heutigen Tag, der mit Sicherheit der Genialste von allen Tagen in Neuseeland war. Heute Mittag liehen wir uns von Mark einen Gelaendewagen und ein Hona Crossbike aus und fuhren den Nintey Mile Beach hinauf und wieder hinab. Super genial, hier am Strand mit dem Motorrad und dem Truck entlangzurasen und dabei einige geniale Fotos und Videos zu machen. schaut euch einfach das Video an. Ich kann die Euphorie garnicht beschreiben, die uns alle ueberkahm, als wir so am Strand entlangfuhren, auf dem Meer und vor uns den Strand entlang, sah es nach Unendlichkeit aus.
So mit diesen Eindruecken verlasse ich euch fuers Erste und hoffe bald wieder von solch genialen Aktivitaeten berichten zu koennen. Als naechstes stehen Sandboarding in den Duenen und Surfen auf dem Plan.

Also denn machts gut oder besser
Euer Paul

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