Sonntag, 31. August 2008

Hausbesetzerszene in Whangarei


Grüße euch meine (hoffentlich) eifrigen Leser.
Seit einer Woche besetzen Juliana und ich nun schon das noch in der Renovierungsphase befindliche Haus von Brandon unserem Couchsurfing-Host.
Da leben wir nun so vor uns hin in diesem leeren Haus mit einer Couch und ner Küche und zum Glück auch mit funktionsfhiger Dusche und WC. Also keine Mängel zu beklagen und nichts dran auszusetzen. Es ist nicht sonderlich viel passiert, seitdem ich euch das letzte mal geschrieben habe aber dennooch gibt es ein Wenig zu berichten. Einen Job habe ich zwar immernoch nicht aberr ich bemühe mich weiterhin darum, da ich eigentlich noch nicht so bald weiterreisen wollte und vor allem nicht unter dem Umstand hier meine Zeit verschwendet zu haben. Ich hab zwar ne Menge toller Leute kennengelernt aber irgendwie hätte ich das Gefühl, dass ich hier nichts erreich hab und das wär gerade am Anfang doch recht uncool.
Nun aber zu den schönen Dingen des Lebens und damit zu den Freizeitaktivitäten hier iin und um Whangarei.
Am Mittwoch zog es uns in das örtliche Aquatic Center, eine Kombination aus Erlebnisbad, Fitnesshalle und Spa-landschafft, die für den ganzen Tag 6 NZ$ kostet. Allerdings ist das Wasser hier derartig gechlort, dass man es nicht besonders lange im Wasser aushält, ohne das einem die Augen brennen und lust Rot zu funkeln anfangen. Dennoch waren wir einige Zeit dort, was wir dann auch auf dem Rückweg zu spüren bekamen. Ganz schön anstrengend so ein Badetag. Abends waren wir dann noch von Brandon zu der Geburtstagsfeier seines Freundes Alvin eingeladen, die im Reva's, einem netten kleinen Restaurant direkt am Wasser stattfand. Am nächsten Tag war dann eine Wanderung zu den Whangarei Falls angesagt. Die Whangarei Falls sind die Touristenattraktion in Whangarei aber das hielt uns nicht davon ab dorthin zu latschen (ca. 1,5 Stunden) und uns diese Wasserfälle anzusehen. Tatsächlich stellte sich heraus, das sowohl der Weg dorthin als auch die Wasserfälle extrem beeindruckend sind. Der Busch, wie hier eigentlich alles im Zusammenhang mit Natur bezeichnet wird, zeichnet sich hauptsächlich durch seine seltsame Zusammensetzung aus. Hier wachsen Nadelbäume direkt neben Palmen und diese werfen wiederum ihren Schatten auf Farngewächs das ohne probleme so an die 2 Meter hoch wächst und eher einem Baum als einem kleinen Bodengewächs gleicht. dazwischen finden dann auch noch allerlei Laubbäume und Gräser aller Art ihren Platz. Allerdings sind die meisten dieser Pflanzen keine einheimischen Pflanzen sonder Mitbringsel aus aller Herren Länder. Die weenigen Einheimischen Bäume, vom Farnkraut mal abgesehen, haben die ungünstige Eigenschaft sich mit dem Wachsen sehr viel Zeit zu lassen, was dazu Führt, dass es nur noch sehr wenige von ihnen gibt. Diese Gemächlichkeit scheint eine allgemeine Eigenschaft der Kiwis zu sein. So tauchte der Linoleumverlger, der den Küchen- und Badezimmerboden in "unserem"Haus verlegen sollte einfach nicht auf nachdem er sich in der Firma das Linoleum aus der Firma abgeholt, und seiner Freundin erzählt hatte das er zur Arbeit ginge. Niemand weiß wo er sich rumtreibt aber es macht auch niemand wirklich viel Aufhebens darum. Ist halt höchstens ein Ärgernis und man hat eigentlich auch nichts anderes erwartet.
Jetzt aber wieder zu meinem Bericht. Der Freitag begann recht früh am Morgen, da Juliana ihren ersten Arbeitstag hatte und daher schon um 6:30 Aufstehen musste. Diesen Tag verbrachte ich dann damit, in einigen weiteren Brs, Cafés und Shops nach einem Job zu fragen was aber wie schon erwähnt fruchtlos blieb. Abends waren wir dann bei Brandons Eltern zum Essen eingeladen. Der nächste Tag verging auf ähnliche Art und Weise, nur das wir an diesem Abend zum Barbecue bei Matt und Stu, unseren vorherigen Hosts eingeladen waren. Dort trafen wir dann noch 4 weitere Couchsurfer und verbrachten einen klasse Abend. Gestern waren wir dann noch einmal dort um die Reste vom Vortag zu vernichten.
So das wars erstmal von mir. Sobald es Neuigkeiten zu berihten gibt undich mich wieder ins Internet einklinken kann, hört bzw. lest ihr natürich wieder von mir. Ich freue mich allerdings auch darüber von euch zu hören weshalb ihr euch auch geren an die Kommentare wagen dürft!

Beste Grüße aus Whangarei
Euer Paul

Samstag, 23. August 2008

whangarei - matts home- bad weather

Hey leute, hier kommt der naechste Teil der Berichterstattung aus Neuseeland.
Wir haben es nach Whangarei geschafft und die letzten Tage bei Matt verbracht, den wir ueber Couchsurfing kennengelernt haben. Gestern haben wir seinen Pool eingeweiht, der derzeit ungefaehr 10 Grad hat. Allgemein ist es derzeit recht kuehl und regnerisch hier, gestern war der einzige Tag ohne Regen in den letzten sechs Wochen laut Aussagen der Locals hier. Aber dennoch gibt es auch heute Abend wieder super leckere Eiskrem, von Matt selbergemacht!!! Ein klasse Abschluss fuer einen Erfolgreichen Tag. Wir hatten heute unser erstes Jobinterview und es ist ziemlich wahrscheinlich, dass sie wenigstens einen von uns nehmen werden... wenn wir Glueck haben auch beide!
Wenn das klappt werden wir die naechsten zwei Monate hier in Whangarei verbringen, da wir uns fuer wenigstens acht Wochen bei dem Cafe verpflichten muessen wenn wir den Job haben wollen.
Danach war Juliana noch bei einem Schnuppertauchen der lokalen Tauchschule und jetzt sehen wir fern (Olympia) und warten auf das Eis. An unserem vorletzten Tag in Auckland waren wir noch auf dem Auckland Skytower, der uns einen wunderschoehnen Blick ueber die Stadt bescherte. Eigentlich hatte ich ja vor von dort aus den Bungeejump zu machen
aber erstens ist das kein richtiger Bungee, sondern ein gefuehrter Sprung an nem Drateil, und zweitens kostet es ein Vermoegen. Daher wurde das Vorhaben Bungeejump auf den Sommer verschoben. Am darauffolgenden Tag gabs noch nen kleinen Ausflug ins Auckland Museum der sich allerdings wenig gelohnt hat. Bis auf die Tatsache, dass wir noch zwei Deutsche Traveler getroffen haben.
Naja es gibt Eis ich muss dringend los!!
Machts gut und viel Spass beim Lesen. Bis Bald
Euer Paul

Dienstag, 19. August 2008

Auckland - Topfloor Hostel


So, nun aber mein erster Post von Neuseeländischem Boden aus!
Ich hab die 28 Stunden Flug gut überstanden und mich mitlerweile gut aklimatisiert. Hab mir gerade einen W-lan Zugang in meinem Hostel besorgt..der mich für den ganzen Tag nur 2 Dollar kostet... im Internetcafe zahlt man das pro Stunde. Also alles ganz cool hier. Derzeit muss ich noch auf meine Steuernummer warten und dann kann es mit dem Arbeiten losgehen. Derzeit planen Juliana und ich nach Whangarei weiterzureisen da Auckland auf die Dauer recht teuer - und auch zu groß is. Whangarei hat so ca. 45.000 Einwohner (im Gegensatz zu 1,3Mio) und cooler Art und Weise eine Tauchbasis!!
Heute treffen wir uns noch mit einer anderen Reisenden aus Kiel, die zuvor bei der Couchsurfingpartnerin von Juliana gewohnt hat, machen vllt. noch ein bisschen Sight-seeing und schauen ansonsten mal was noch so ansteht. Gestern waren wir noch auf ner kleinen Abschiedsparty in 'ner Studentenbar. Naja, alles etwas unstrukturiert aber was soll's.
Viele Grüße aus Auckland von Paul