Samstag, 27. Dezember 2008

Qeenstown Rulez!!






Frohe Weihnachten nachtraeglich euch allen!








Nun hat das Warten ein Ende! Ihr kriegt die meine Queenstownerlebnisse zu hoeren und zu sehen!




Am 23.12. Entschied ich mich recht spontan dazu, mich aus 15.000 ft (entspricht 2574 m) aus einem Flugzeug zu stuerzen!



Wie sich herausstellte, war das eine grossartige Idee! Fallschirmspringen macht naemlich unglaublich viel Spass. So begab ich mich also gegen 12:30 zum NZONE Buero, wo ich dann mit einigen anderen Springern zusammen gebrieft wurde was denn nun so abgehen wuerde. kurz darauf ging es dann zum Flugplatz, wo wir erstmal etwas warten konnten. Da das Wetter grosse Klasse war, legte ich mich noch ein Wenig in die Sonne und schaute den Anderen beim Landen zu. Waerend dessen freute ich mich immer mehr auf meinen Sprung und dachte mir, dass es schon etwas seltsam sei, wenn man bei dem Gedanken daran, bald aus einem Flugzeug zu springen von einem Ohr zum anderen Grinsen muss... aber naja es ging nicht anders. So sass ich grinsend und gluecklich auf meiner Sonnenliege und versuchte erfolglos mir Sorgen zu machen. Dann ging es Los! Anzug an, Schuhe (nach kurzem um Elaubnis-Fragen) aus handschuhe dagelassen und ab ins Flugzeug! Droehnend ging es Aufwaerts in den blauen und beinahe wolkenlosen Himmel. Auf 15.000ft ging es dann schnell.. die beiden, die noch mit mir im Flugzeug gesessen hatten sprangen (mit ihrem Jumpmaster auf dem Ruecken) aus der kleinen Kabine und rasten mit unfassbarer geschwindigkeit richtung Boden! dann sass ich aufeinmal an der Kante liess meine nakten Fuesse baumeln und Grinste immernoch! Ploetzlich war die Kante weg und ich raste mit 200km/h dem Boden entgegen. Ein absolut einmaliges Gefuehl.


Besonders der Moment in dem man das Flugzeug ueber sich in den Himmel rasen sieht ist einfach unbeschreiblich. Dann nach ca. einer Minute Freifall oeffnete sich der Schirm und es wurde still und man konnte die Aussicht ueber Berge und Seen geniessen. Nach kurzer Nachfrage gab mir mein Jumpmaster dann die Schlaufen sum Steuern des Schirms in die haende und ich durfte einige Spiralen fliegen, bevor wir nach ca. 5 oder 6 Minuten auf dem Rasen des Flugplatzes aufsetzten... Ich grinste immernoch und sollte das auch noch den Rest des Tages tun. Einfach nur Gut!!


Die restlichen Tage bestanden haupstaechlich aus Feiern und/oder verkatert sein *g* Hier ist es das Ischgl Neuseelands!!


mit diesen Eindruecken gruesse ich euch aus Neuseeland


Euer Paul

Montag, 22. Dezember 2008

Dunedin...für's Erste

Heyho Leute,
Morgen ist Weihnachten und ich sitze hier in Queenstown bei strahlendem Wetter mit Blick auf den See und die Berge... aber von Queenstown und meinen Erlebnissen hier erfahrt ihr erst im nächsten Eintrag!
Zuerst werde ich etwas von Dunedin und der Fahrt nach Manapouri berichten.
Wir kamen am Samstag den 13. Dezember dort an und planten eigentlich nur zwei bis drei Tage dort zu bleiben um ein bisschen auszuspannen und etwas Zeit zu überbrücken. Letztendlich blieben wir bis Freitag Nachmittag und das war auch gut so.
Erstens ist Dunedin eine recht schöne Stadt.. zumindest für neuseeländische Verhältnisse und zweitens gab es doch einiges zu erleben! So waren wir am Montag in der "Catbury" Schokoladenfabrik wo es einiges zu sehen und vor Allem zu probieren gab und am Mittwoch (diesmal zusammen mit Tom und Skadi die wir in Dunedin wiedertrafen)zuerst auf der steilsten Straße der Welt und dann in der "Speights" Brauerei, wo es eigentlich genauso ablief wie bei "Catbury"... nur das Bier betrunkener macht als Schokolade *g* deshalb ging es dann gleich nach der Brauereibesichtigung in den Supermarkt... mehr Bier kaufen und zurück in Penny's Backpackers, wo selbiges dann auch vernichtet wurde. Dies war der Hauptgrund dafür, dass wir unseren Plan am Donnerstag abzufahren über den Haufen warfen und den Donnerstag nutzten um Auszuschlafen und ansonsten nichts zu tun außer Filme zu schauen und Playstation zu spielen.
Am Freitag ging es dann am Nachmittag nach einem kurzen Stop im Pak'n'Safe (das neuseeländische equivalent zum ALDI) in die Catlins und dort nach Waikawa wo wir uns in einem netten kleinen Hostel niederließen und.. am Abend die Möglichkeit hatten einige Yellow Eyed Pnguins aus nächster Nähe zu fotografieren und zu beobachten!!! (die Fotos gibts etwas später).
Nach dieser sehr angenehmen Erfahrung ging es dann am nächsten Morgen weiter nach Invercargill, wo wir im südlichsten McDonalds der Welt aßen und dann von dort aus weiter an der Küste entlang und später durch die Berge nach Manapouri. Hier buchten wir uns dann in der Possum Lodge, einer Mischung aus Backpacker's und Campingplatz, ein und stellten uns auf zwei entspannte Tage ein. Am Sonntag trafen wir uns dann wieder mit Skadi und Dennis (mit dem sie zuvor gereist war) und machten uns einen schönen Tag am See. Das Wetter war zum ersten Mal seit Wochen wieder richtig gut und so konnten wir sogar im Lake Manapouri baden gehen... großartig!! Glasklares Wasser, schneebedeckte Berge im Hintergrund und die Sonne in einem azurblauen Himmel über uns! Zwar war das Wasser vermutlich nicht viel wärmer als 12°C aber das hielt uns nicht davon ab, einige Zeit darin zu schwimmen. Allerdings forderte dies seinen Tribut... kurz nachdem ich wieder in unserer Hütte war und auf meinem Bett lag, legte es mich um. So erwachte ich erst gegen 18:00 Uhr und ging dann nach einer sehr netten Unterhaltung mit einem Holländer gegen 23:30 endgültig schlafen.
Soweit zu meinen Erlebnissen auf dem Weg in Richtung Queenstown, wo ich wie gesagt derzeit sitze und immernoch von meinem Adrenalinflash zehre... warum? das erfahrt ihr im nächsten Post!!

Alles Gute aus Neuseeland und euch allen eine frohe Weihnachtszeit!!

Euer Paul

Montag, 8. Dezember 2008

Den Weinbergen (von denen ich noch garnicht berichtet habe) entkommen!!

Hey Leute,

Da fange ich doch am Besten mal damit an von den Weinbergen zu berichten oder? nach dem ich die wunderschoene aber meiner Meinug nach viel zu fruehe Faehrueberfahrt von Wellington nach Picton gut ueberstanden hatte und ebenso gluecklich von Picton nach Blenheim getrampt war, war erstmal Essig mit Glueck... Laine und Craig (die beiden Amerikaner aus Whangarei) die ich eigentlich dort treffen wollte, hatten leider kein Handy und hatten auf meine letzte E-Mail noch nicht gantwortet. Also machte ich mich daran, mich nach einem geeigneten Backpacker's umzuschauen. Leider war in Blenheim gerade Hochsaison in Sachen Arbeit und daher nahezu jedes Hostel in der Gegegend ausgebucht. Dies zwang mich dazu, ca. 1,5 Stunden durch dieses Kaff zu irren um dann erstmal in einem Cafe Pause zu machen einen Cappucino zu trinken und in Ruhe mein BBH Heft durchzugehen, wo ich denn noch einen Schlafplatz finden koennte.
Ich entschied mich dann nach einem zweiten Cappucino fuer das Grapevine Backpacker's, welches dann auch fuer die naechsten 5 Wochen mein Zuhause werden sollte.
Im Grapevine angekommen und eingecheckt, traf ich dann Tom, den ersten von vielen sympatischen Deutschen, die ich in meiner Zeit dort kennenlernen sollte.
Mein naechstes Interesse nach dem Schlafplatz (in diesem Fall ein Bett im 'dritten Stock' des Hochbettes in unserem 5 Personen Schlafraum) galt vernuenftiger Verpflegung, was sich ob meiner Geldlage nur durch Arbeit bewerkstelligen liess.
Also sprach ich mit einigen anderen Deutschen - im Grapevine waren fast nur Deutsche - und traf dabi auf Andi aus der naehe von Freiburg, der mir anbot, mich am naechstem Morgen seinem Arbeitgeber oder Contractor vorzustellen. Gesagt getan... am naechstem Morgen um 7 Uhr stand ich mit ihm an der stelle, an der er abgeholt werden sollte und wurde dann, nach einer kurzen ueberpruefung meines Visums gleich mit eingeladen und in Richtung der Weifelder transportiert.
Hier lernte ich dann gleich die Erste und auch anstrengenste Aufgabe kennen, die wir reisenden Gastarbeiter so zu erledigen haben wuerden. Das Budrubbing! dabei geht es darum, mit einem Gummihandschuh die Staemme der Weinpflanzen abzureiben um die Knospen und Triebe abzubrechen, damit diese der Pflanze keine wertvolle Energie nehmen. Diese Arbeit verrichteten wir dann die naechsten Wochen von Montag bis Freitag wobei die Arbeit Montags recht haeufig ausviel, da es aus irgendeinem Grund immer am Montag regnete und bei Regen nicht gearbeitet wurde. Nichts desto Trotz hatte ich nach drei Tagen einen ganz passablen Muskelkater und knapste immer ncoh mit meinem Geld, da wir immer erst eine woche spaeter bezahlt wurden.
Ansonsten gestaltete sich die anfangszeit eher ereignislos, wobei mir etwas Entspannung ganz recht war. Als dann das Geld kontinuierlicher floss, kamen dann auch die Parties und freizeitaktivitaeten wieder dazu und die Zeit in Blenheim wurde immer angenehmer. Die Arbeit war zwar hart aber man konnte den Tag bei grossartigem Wetter und mit unglaublichem Panorama draussen verbringen. Die Aufgabe des Budrubbings wurde dann irgendwann von Shootthinning und Wirelifting abgeloest, was bei weitem nicht mehr so anstrengend, dafuer aber deutlich langweilliger war. Im grossen und ganzen ging es dabei darum, ueberschuessige Triebe vom oberen Teil der Pflanze abzureissen und die Draehte, die die Pflanze stuetzen sollen, anzuheben, da die pflanzen ja wachsen und damit die Draehte in hoeerer Lage brauchen.
Nicht wirklich anspruchsvoll aber man ist immernoch draussen und kriegt schliesslich Geld dafuer.
Aber alles hat ein Ende und so ging es dann am letzten Sonntag mit Jonie einem weiteren Deutschen aus der Naehe von Freiburg weiter nach Kaikoura und endlich fort von den Weibergen. In Kaikoura verbrachten wir dann zwei sehr entspannte Tage bei eher maessigem Wetter (das uebrigens immernoch anhaelt) und nutzten die Zeit um etwas Brot zu backen. Endlich wieder richtiges Brot!! mit koernern und vor allem mit einer Konsistenz, die nicht an einen Spuelschwamm erinnert.
Heute morgen verliessen wir dann Kaikoura und machten uns nach einem Oelwechsel an seinem Auto auf nach Christchurch, wo ich gerade in einem Internetcafe sitze und euch von meinen Erlebnissen berichte. Weiter habe ich noch nicht viel geplant, bis auf die Tatsache, das ich Weihnachten und Sylvester zusammen mit vielen Leuten aus Blenheim in Queenstown verbringen werde. Bis dahin wird jetzt noch etwas ueber die Suedinsel getourt.. die Route muessen wir heute noch planen oder wenigstens grob umreissen.
Tja soviel zu meinen letzten Erlebnissen und meiner ersten laengeren Arbeit hier in Neuseeland.
es gruesst euch euer Weltreisender

Paul